Tieferlegungsfedern

Was ist es?

Tieferlegungsfedern sind spezielle Fahrwerksfedern, die ein Auto näher an die Straße bringen. Sie gehören zum Bereich Tuning und verändern vor allem die Fahrzeughöhe und Optik. Meist ersetzen sie die serienmäßigen Federn.

Welche Aufgabe hat es?

Ihre Hauptaufgabe ist es, die Karosserie abzusenken und dem Fahrzeug eine sportlichere Optik zu geben. Gleichzeitig können sie das Fahrverhalten straffer und direkter wirken lassen. Der Schwerpunkt des Autos liegt etwas tiefer, was sich auf das Fahrgefühl auswirken kann.

Wie funktioniert es?

Tieferlegungsfedern sind kürzer oder anders ausgelegt als Serienfedern. Dadurch steht das Fahrzeug nach dem Einbau niedriger. Sie arbeiten zusammen mit den Stoßdämpfern und federn Unebenheiten der Straße ab.

Wo sitzt es im Fahrzeug?

Tieferlegungsfedern sitzen im Fahrwerk an den Rädern. Je nach Fahrzeug sind sie vorne und hinten um die Stoßdämpfer herum oder separat daneben angeordnet. Sie befinden sich also zwischen Radaufhängung und Karosserie.

Welche Bauarten gibt es?

Es gibt Tieferlegungsfedern mit fester Tieferlegung, zum Beispiel mit 30 oder 40 Millimetern Absenkung. Außerdem gibt es progressive Federn, die je nach Belastung unterschiedlich stark federn. Manche Federsätze sind speziell auf bestimmte Fahrzeugmodelle oder bestimmte Dämpfer abgestimmt.

Woran erkennt man es?

Ein Fahrzeug mit Tieferlegungsfedern erkennt man oft an einem geringeren Abstand zwischen Reifen und Kotflügel. Die Optik wirkt sportlicher und das Auto steht flacher auf der Straße. Die Federn selbst sind häufig farbig lackiert und können von Serienfedern abweichen.

Wissenswerte Besonderheiten

Tieferlegungsfedern müssen zum Fahrzeugmodell und zur Achslast passen. In vielen Fällen ist eine Genehmigung oder Eintragung erforderlich, damit das Fahrzeug legal im Straßenverkehr genutzt werden darf. Auch Komfort, Bodenfreiheit und die Alltagstauglichkeit können sich durch eine Tieferlegung verändern.

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